Beerdigung

 
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Wenn ein Mensch stirbt, wird man ihn reinigt und ihm schöne und neue Kleidungen anziehen. Zwischen die Zähne werden Essstäbchen gelegt, in den Mund kommt eine Prise Reis und drei Münzen, damit er mit diesen die Reise ins Jenseits bezahlen kann. Der Verstorbene wird dann in ein Leichentuch eingewickelt und in den Sarg gelegen.

 

Während der Trauerfeier trägt die Familie des Verstobenen Bände aus weißem Netz am Kopf  und Umhänge aus grober Gaze über die normalern Kleidungen: die Söhne tragen dazu Hüte aus trockenem Stroh oder Bananenblattfasern und stützen sich auf einen Stock (um den Weg zu leiten). Die Töchter haben ein Tuch aus Netz auf dem Kopf. Auch Großkinder und andere Verwandte tragen auch Bände am Kopf. Das Datum und die Zeit für die Trauerprozession werden sorgfältig ausgewählt. Die Trauerfeier findet in Begleitung von Blumenkränzen, Fahnen und Trauermusik statt,  zu der Verwandte, Nachbarn, Freunde, Kollegen…des Toten kommen, um ihn zum letzten Mal zu sehen und ihr Beileid auszusprechen. Danach begleitet die Familie den Verstobene zum Begräbnisstätte. Als der Trauerzug zum Friedhof mit dem Auto oder Moped gelangt, verstreut man gelbe Votiv-Papiere auf die Straße, um dem Geist des Toten den Heimweg zu leiten. 

 

 

Am dritten Tag nach dem Begräbnis besucht man den Toten und bringt ihm Opfergaben. An dem 49. und 100.Todestag versammeln sich die Familienangehörigen des Verstobenen zu einem Festmal, um ihn zu zeigen, dass sie ihn nicht vergisst. In den folgenden Jahren begeht man am Todestag des Toten eine Feier, um ihm zu gedenken.  

 

Heute werden Bestattungspraktiken vereinfacht. Der Tote wird in einem Leichentuch umhüllt, bevor er in den Sarg gelegt wird. Danach werden die Trauerprozession, das Begräbnis und der Besuch am Grab abgehalten. Die Familienmitglieder des Verstorbene ziehen sich schwarze Trauerkleidung mit einem weißen Band am Arm an.