Tay

 
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Die Tay leben entlang den Tälern und unteren Hängen in den nördlichen Provinzen. Traditionell wohnen sie in hölzernen Stelzenhäusern in kleinen Gemeinschaften von 15 bis 20 Haushalten. Ahnenverehrung spielt eine wichtige Rolle in der Gemeinschaft und in jeder Familie sieht man einen heiligen Altar, der zur Verehrung der Verstorbenen dient. Sie entwicklelten im 16. Jahrhundert ihre eigene Schrift, was Literatur, Gedichte und Lieder ergibt. Die Tay tragen indigoblaue und schwarze Kleidungen und verdienen ihren Lebensunterhalt durch den Anbau von Reis, Mais und Süßkartoffeln. Mit der Bevölkerung von über 1,5 Millionen Menschen sind sie die zweigrößte Volksgruppe in Vietnam, nach den Kinh (oder Viet) Menschen.